Der Juli gilt als die gewitterreichste Zeit des Jahres. Blitzeinschläge, Spannungsschwankungen und Stromausfälle können in wenigen Sekunden erhebliche Schäden verursachen. Genau für solche Situationen ist Ihre USV-Anlage da. Damit sie im Ernstfall zuverlässig arbeitet, sollte sie jedoch selbst in einem einwandfreien Zustand sein.

Was viele unterschätzen: Nicht nur Gewitter belasten die Technik, sondern auch die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen. In vielen Server- und Technikräumen werden im Sommer schnell 30 °C oder mehr erreicht. Diese dauerhafte Wärme beschleunigt die Alterung wichtiger Komponenten erheblich.

Besonders betroffen sind die Batterien. Als Faustregel gilt: Steigt die Betriebstemperatur um 10 °C über die optimale Temperatur von etwa 22 °C, halbiert sich ihre Lebensdauer. Auch Kondensatoren, Lüfter und die Leistungselektronik altern bei hohen Temperaturen deutlich schneller. Das bleibt oft unbemerkt, bis die USV im Ernstfall ihre Schutzfunktion erfüllen soll.

USV-Anlage

Der Sommer-Check für Ihre USV-Anlage:

Mit wenigen Handgriffen können Sie den Zustand Ihrer Anlage überprüfen und mögliche Probleme frühzeitig erkennen:

  • ✅ Temperatur im Server- oder Technikraum kontrollieren. Ideal sind 20 bis 22 °C.
  • ✅ Lüfter und Luftfilter reinigen oder bei Bedarf austauschen.
  • ✅ Klimaanlage auf einwandfreie Funktion überprüfen.
  • ✅ Batterien auf sichtbare Schäden oder Aufblähungen kontrollieren.
  • ✅ Einen kurzen Batterietest an der USV durchführen.
  • ✅ Das Alter der Batterien prüfen. Ab etwa vier Jahren sollte ein Austausch eingeplant werden

Die meisten dieser Kontrollen sind in wenigen Minuten erledigt und helfen dabei, ungeplante Ausfälle sowie kostspielige Reparaturen zu vermeiden.

Sollten Sie Auffälligkeiten feststellen oder Fragen zu Wartung, Batteriewechsel oder der fachgerechten Entsorgung von Altbatterien haben, unterstützt wir Sie  gerne.